tsm.gifDatensicherung und Archivierung mit Tivoli Storage Manager (TSM) von IBM

tsm2.gifHeutzutage werden ein Großteil der für den Betrieb und Fortbestand eines Unternehmens nötigen Informationen (elektronisch Kommunikation, Kundendaten, Konstruktionen, Software, buchhalterische Daten) auf elektronischem Wege gespeichert. Umso größer ist das Risiko für eine Firma, falls diese Daten temporär nicht verfügbar sind oder gar ganz verloren gehen.


Gründe für Datenverlust können eine fehlerhafte Software, Bedienfehler, Viren und Würmer, Hardwarefehler, mutwillige Zerstörung oder katastrophale Ereignisse wie Brand, Wasser oder Diebstahl sein. Datenverlust kann einzelne Dateinen, Verzeichnisse, Speichersysteme oder die gesamte IT-Infrastruktur (z.B. Brand im Serverraum) betreffen. Die Frage ob und wie schnell die verlorenen Daten wieder restauriert werden können entscheidet maßgeblich über den enstandenen Schaden oder sogar über den Fortbestand des Unternehmes.


In großen Unternehmen beschäftigen sich Spezialisten mit folgenden Fragen:
+ welche Konsequenzen hat die Nichtverfügbarkeit von Daten für ein Unternehmen hat (Busines Process Analysis, Business Impact Analysis, Risk Analysis)?
+ welchen Verlust bedeutet der Ausfall von bestimmten Daten oder Systemen und wie schnell sollen diese somit wiederhergestellt werden (Recover Time Objective)
+ welche nichtwiederherstellbaren Datenverlust (z.B. zwischen letzter Sicherung und Zerstörung) ist maximal tolerierbar (Recovery Point Objective)?
+ welche Schritte müssen bei welchen Fehlerfällen eingeleitet werden (Business Continuity Planning, Deaster Recovery Management)?


Doch auch für kleine und mittelständische Unternehmen sind diese Überlegungen existentiell. Oftmals werden Datensicherungsstrategien in kleineren Unternehmen durch die Möglichkeiten der eingesetzen Software und die Kapazitäten der verwendeten Hardware bestimmt. Es existieren keine Notfallpläne, ein Recovery im Ernstfall funktioniert nicht, da dafür nötige Backupmedien oder Informationen (z.B. Datenbank des Backupsystems) fehlen, weil sie mit zerstört wurden und keine Off-Site Kopie verfügbar ist.

Was sind die Anforderungen an eine Datensicherung?
+ eine Datensicherung soll zuverlässig und nahezu vollautomatisch ablaufen
+ für die zu sichernden Daten sollen Regeln definiert werden, wie viele Versionen wie lange aufbewahrt werden sollen
+ in regelmässigen Abständen sollen die gesicherten Daten offsite gelagert werden, so dass im Desaster Fall (Zerstörung der kompletten Infrastruktur) die Daten anhand dieser Medien zum Zeitpunkt der Entnahme wiederhergestellt werden können.
+ die Verwaltung der Medien soll automatisch erfolgen - die Datensicherung soll die Möglichkeit einer Archivierung bieten, womit einzelne Projekte oder Daten entsprechend der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen archiviert werden können


Herkömmliche Backupprogramme verwenden eine Strategie von periodischen Vollsicherungen (Full-Backup) und dazwischen liegenen Teilsicherungen. Jede Vollsicherung belegt auf den Backupmedien den kompletten Platz der zu sichernden Daten. Bei jeder Teilsicherung werden nur die Daten gesichert, die sich seit der letzten Vollsicherung geändert haben. Die Aufbewahrungszeit der gesicherten Daten wird dabei dadurch bestimmt, wie lange eine Vollsicherung aufbewahrt wird.


WebDeal-Offers-IBM-Tivoli-Storage-Manager.jpgIBM hat 1993 mit Tivoli Storage Manager (TSM) eine Lösung entwickelt, welche einen anderen regelbasierten Ansatz verfolgt und mittlerweile im professionellen Bereich eine der meist verwendetsten Backuplösungen ist.
+ Daten werden über Regeln einzelnen Klassen zugewiesen, die bestimmen, wie viele Versionen wie lange aufgehoben werden - statt periodische wechselnden vollen und inkrementellen Sicherungen werden sogenannte progressive Sicherungen durchgeführt, wo nur einmal voll und dann immer inkrementell gesichert wird.
+ Daten werden in der Regel zunächst in Diskpools auf Platte gesichert und dann automatisch auf andere Medien (z.B. Bänder) migriert
+ Medien/Bänder können automatisch kopiert (gecloned) werden, so dass sie offsite gelagert werden können.
+ unterschreitet der Füllstand eines Bandes einen bestimmten Wert, werden dessen Daten automatisch umkopiert und das Band wiederverwendet
+ TSM basiert auf einer Client Serverarchitektur, wo beliebige viele unterschiedliche Clientsysteme (Server, PC's, Notebooks) in einen TSM-Server sichern können
+ ein integriertes Desaster Recovery Mangement informiert den Benutzer automatisch darüber, welche Bänder offsite gelagert werden müssen, und welche wieder zurückgeholt und wiederverwendet werden können.
+ da in der Regel nur eine Vollsicherung erfolgt, ist im Vergleich zum periodischen Wechsel von Voll- und Teilsicherung bei gleicher Aufbewahrungszeit der Platzbedarf im Backupsystem geringer, so dass in der Regel alle gesicherten Daten im Backupsystem gelagert und damit einfach wieder abgerufen werden können.
+ TSM bietet ein Archivsystem, das mit einem Zusatzmodul gesetzlichen Anforderungen im Hinblick auf Revisionssicherheit genügt
+ falls ein manuelles Offsite-Lagern von Backupmedien nicht mehr praktikabel ist, bietet TSM viele zuätzliche Möglichkeiten des automatischen asynchronen und synchronen Clonens auf Off-Site TSM-Server.


TSM übernimmt damit die komplette Verwaltung der gesicherten Daten und der verwendeten Medien anhand von vordefinierten Regeln. Es entkoppelt damit die Medienverwaltung komplett von der Verwaltung der Daten. Für TSM existieren Clients für nahezu alle aktuellen Linux, Windows, Unix und Macintosh Betriebsysteme und Zusatzmodule für Softwareprodukte wie z.B. Oracle, Exchange und SAP. Mit TSM haben Sie die Möglichkeit im Bereich Datensicherung eine zukunftsweisende, zuverlässige und sichere Lösung zu schaffen, die sich an Ihren Anforderungen orientiert, heute und morgen. Und dies zu einem ausgeprochen günstigen Preis.